Heute mal wieder musikalisch unterwegs gewesen. Über einen schon letzte Woche erhaltenen Kassetten-Styling-Retro-Tipp (Tapedeck.org) von Guen bei dem ich viele alte Bekannte wiedergefunden habe, hat mich interessiert, wie sich das Tape 2.0 heute darstellt.
Wie tauschen die Kids von heute Ihre Tapes?
Last.fm: Superschick, aber ja schon seit längerem bekannt, ist sicher last.fm. Angeschlossen an iTunes, Winamp und Co. “scrobbbelt” eine kleine Software alle auf dem PC oder iPod gehörten Songs in dein Profil auf last.fm (meins). Darin wird man dann automatisch gemäß seinem Musikgeschmack in eine Nachbarschaft mit ähnlich audiophil eingestellten Personen einsortiert. Zudem kann man – typisch webzwonullig eben – Freunde gewinnen, Empfehlungen verteilen, Playlisten erstellen, “Radiostationen” mit meiner Musik kostenlos hören, Musik taggen (Tags übrigens auch wieder zurück in iTunes), an Veranstaltungen teilnehmen usw. usf.
iTunes: Richtig zum Tapezusammenstellen, anbieten und verkaufen gehts dann in etwa bei iTunes’ (?) iMix’es (?), bei denen es darum geht eigene, in iTunes zusammengestellte Playlisten in den iTunes-Store zu laden und so für andere Hör- und Kaufwillige anzubieten. Leider sehr “closed-public”, schlecht Probe zu hören und sowieso später nach dem Kauf DRM (?) geschützt.
Obwohl ich iTunes schätze irgendwie nicht mein Ding.
Muxtape: Toll finde ich dagegen, was mir der Stylespion dieser Tage in den Reader gespült hat: muxtape.com. Account erstellen und eigene Playlist zusammenstellen (Stylespion hat’s mit einem schicken Mix vorgemacht). Die Seite ist im März 08 gelauncht worden und erfreut sich hoher beliebtheit. Alle Mixe sind in voller Länge durch einen übrigens sehr schicken Player verfügbar. Der “Buy this song”-Link zu Amazon überzeugt auch irgendwie. Achja: Im Blog der Entwickler kann man lesen, dass es sogar eine last.fm-Anbindung gibt. Damit die dort gehörte Musik zu taggen ist und wieder in meine eigene iTunes-Sammlung zurückfließt. Herrlich.
via Tipp am Donnerstag, Stylespion
Die Einfachheit ist mal wieder geil. Angemeldet inkl. kurze Konfiguration und Verbindung zum last.fm Profil in weniger als 5 Minuten.
http://myxococcus.muxtape.com/
http://s3b.muxtape.com/
Wenn man die Registrierungsmails einmal aus dem Spam gepult hat, ist in der Tat alles einfach…
Schön wäre, mehrere unterschiedliche Mixes anlegen zu können. Aber gut, nichts ist perfekt.
[...] ein paar Tagen schon im 72dpiclub berichtet findet scheinbar die Seite muxtape.com immer größerer Bliebtheit. Hier ein paar meiner [...]
Jaaa – schon darauf gewartet und überlegt selbst was via Google zu entwickeln: http://muxfind.com/ findet Muxtape-Tapes nach Musikgeschmack oder Band. Läuft allerdings mit einer eigenen Datenbank, die noch nicht 100%ig auswirft, was ich suche aber naja.
Ansonsten eben doch zu Fuß bei Google “[bandname oder liedtitel] site:muxtape.com -amazon.com” eingeben und Tapes finden…
Um Google dafür zu verwenden gibts ja die Custom Search Engine. Hab mal eine gemacht, die zusätzlich noch die Amazon Links ausschließt.
http://www.google.com/coop/cse?cx=017028111971156360164:pd6dg61geqc
Ach ja – die CSE kannte ich noch nicht. Cooles Teil…
…und vorbei der Spaß: “Muxtape will be unavailable for a brief period while we sort out a problem with the RIAA.”