0804. re:publica09 Resumé

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Nach zwei Tagen Urlaubsentspannung und voller Konzentration auf die Einrichtung meines neuen Macbooks (Time Machine ist eine tolle Sache!), habe ich mich heute einmal wieder meinem seit Beginn der re:publica09 letzte Woche schmälich vernachlässigten Feedreader gekümmert. Erster Blick galt natürlich den Reaktionen auf letzte Woche, in der de 72dpiClub vollständig in Berlin weilte und neben der Sonne in der Hauptstadt einstimmig ein gelungenes “erstes Mal” auf der re:publica genoss.

Gut an den in meinem Reader gefundenen Berichten ist, dass ich viele Feeds von Bloggern mit augenscheinlich gleicher Einstellung und Erwartungshaltung abonniert habe. Schlecht dagegen ist, dass es anscheinend einige weitere Stimmen gibt, die sich über das Konzept und den Verlauf der re:publica09 massivst beschwert haben müssen. Wie immer also.

Immerhin lässt sich die Organisation dadurch eher er- als entmutigen und Jonny Häusler fasst seine re:publica wie folgt zusammen:

[...] Die re:publica’09 war ein drei Tage andauernder, hoch kondensierter Ausschnitt aus einer unendlichen Welt von Online-Meinungen und -Projekten, in erster Linie aber das Zusammentreffen von 1500 Menschen, die sich mit der Digitalisierung der Gesellschaft beschäftigen oder sich dafür interessieren. Wer während der re:publica auch nur einen kleinen Teil der Vorträge und Panels gesehen hat, dessen Kopf muss so voller Inspiration und Input sein, dass er jede Menge nachzudenken hat.

Sicher sind sich thematisch wiederholende Panels langweilig, sicher sind sich selbst feiernde Web-2.0-Avantgardisten nervig. Doch jedem bleibt es selbst überlassen, wie er die Veranstaltung nutzt. Hardcore-Panel-Runner haben dort genauso ihren Platz wie Thementouristen und Kaffetrinker.

Kai Müller sagt’s wie folgt:

[...] guess what? Man kann sich dort ganz wunderbar aussuchen, mit wem man sich unterhält, wessen Beiträge man sich anhören möchte, und man kann sich dort auch einfach mal auf etwas neues einlassen.

Auch wir haben festgestellt, dass einige auf der re:publica diskutierte Themen sich gegenüber ähnlichen Vorstellungen auf der OMD oder Webciety nicht oder wenig entwickelt haben. Aber anstelle daran herumzumäkeln sollte man sich beteiligen an der Diskussion. Denn das gerade das in Berlin funktioniert hätte, haben wir ebenfalls in Gesprächen mit Teilnehmern, Vortragenden oder den Veranstaltern selbst gelernt.

Für uns war die re:publica09 eine lohnende Veranstaltung, denn es sind die Kleinen und die Großen, die Luftpumpen und die Wichtigen, die das Netz in Deutschland formen. Alle zusammen bilden die Online-Republik, die auf der re:publica ihre Nischen zeigt.

Wir sind nächstes Jahr wieder dabei!

P.S.: Ein paar Fotos “unserer” re:publica findet ihr bei flickr.

Beitrag vom 08.04.2009
Abgelegt unter Camps und Conventions, Kommentar
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Post von Sebastian Gerhards

Sebastian arbeitet für core4 in Hannover und gehört zum Gründerteam des Clubs. Er schreibt über Online-Marketing & -Recht, Projektmanagement, Neues, Interessantes und die Perlen im Netz, die uns stolz machen ein Teil davon zu sein.

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  2. re:publica 2010 - re:sumee 2010 | 72dpiClub | 21042010 21:13

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