In der Pipeline von Google steckt es schon lange: Die Verknüpfung zwischen Merchant Center (Google Base) und AdWords. Sprich: Meine zur Google Shopping Suche exportierten Artikel und meinem AdWords Konto.
Nun gibt es auf dem Google AdWords Blog ein neues Statement zum Thema: Announcing Product Listing Ad. Ausgewählte Händler in den USA, können Ihre Produkte als spezielle Produkt-AdWords Anzeigen darstellen.
Bezahlung: Cost-per-Action (CPA)
Listing und Klicks sind kostenlos, bezahlt wird nur bei Kauf. Damit dürfte Google vielen Affiliates das Wasser abgraben. Gleichzeitig sind die Product Listing Ads ein echter Segen für kleine und mittelständische Unternehmen, für die ein Affiliate-Programm bisher aus Kostengründen nicht in Frage gekommen ist.
Die Umsetzung ist laut Google denkbar einfach. Es werden keine zusätzlichen Anzeigengruppen, Kampagnen und vor allem kein Keywords benötigt. Wenn man also bereits seine Produkte in Google Base hat, ist das praktisch ein “Ein-Klick-Affilate-Programm” auf einem Medium, welches in Deutschland knapp 90% Marktanteil an der Suche hat.
Wenn das mal nicht der Todesstoss für viele Affiliates und Affiliate Netzwerke ist.
Google Caffeine Update
Bereits beim Veröffentlichen der Sandbox zum großen Google Caffeine Update ist mir aufgefallen, dass die klassischen Universal Search Einspeisungen der Shopping Suche weniger werden. (Siehe 72dpiClub Blogpost darüber). Im Zusammenhang mit den vorgestellten Product Listing Ads, kann man vermuten, dass Google in Zukunft sein Dasein auch als Super-Affiliate finanzieren will.
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